Geschichte

Die Schule Marmstorf ist die wohl älteste Schule im Raum Harburg. Die Geschichte der Schule Marmstorf beginnt im Jahr 1667. Damals wird in einer Urkunde über einen Schulmeister in Marmstorf, das an der Heerstraße von Harburg nach Soltau liegt und zum Stift Verden gehörte, berichtet, der eine eigene Schule hat.

Der älteste bekannte Schulstandort ist am Dorfteich. 1850 wird dort ein eingeschossiges Schulhaus gebaut. 1909 können 140 Schulkinder die neue Schule am Lürader Weg beziehen. Sie hat zwei Klassenräume und einen Notraum.

1937 wird der Grundstein für den Altbau der jetzigen Schule am Ernst-Bergeest-Weg gelegt. Das Gebäude wird 1938 bezogen. Danach aber wurden die

Arbeiten wegen Eisenmangels unterbrochen. Das Schulgebäude ist nach dem Zweiten Weltkrieg einige Zeit als Krankenhaus genutzt worden, denn das Krankenhaus Mariahilf (früher auf dem Platz des heutigen Helms-Museums) war zerstört worden und der Neubau wird erst später errichtet.

Die Marmstorfer Kinder zogen für einige Jahre wieder zum Dorfteich. Das Gebäude dort wurde in Selbsthilfe renoviert. In ihm ist heute, nachdem es auch jahrelang Freizeitzentrum war, die Tagespflegestätte des Kirchenkreises Harburg untergebracht.

Der Gebäudekomplex am Ernst-Bergeest-Weg wurde ab 2004 grunderneuert und um eine Pausenmehrzweckhalle ergänzt.

Die Schule wird heute von ca. 400 Mädchen und Jungen besucht. Sie werden von 23 Lehrkräften und 3 Vorschullehrerinnen unterrichtet.

Im Jahr 2017 feiert die Schule Marmstorf ihr 350 jähriges Bestehen.